Elefantenherde tut dies, nachdem der Mensch ihr ertrinkendes Baby gerettet hat

Der Ausdruck 'Elefantengedächtnis‘ kommt nicht von irgendwo her.  Das erfuhren auch die Retter dieses kleinen Elefantenbabys. 

Das Junge einer Elefantenherde war versehentlich in eine Grube gerutscht und drauf und dran, darin zu ertrinken. Da Elefanten extrem loyale Tiere sind, blieb die Herde 2 Tage lang leidend am Ort des Geschehens. Die Menschen, die das Elefantenbaby letztendlich an Land zogen, taten alles in ihrer Macht stehende, um es noch lebend zu retten.

Doch es schien aussichtslos.

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Quelle: obsev

Der Fluss Urulanthanni im Süden Indiens ist etwas besonderes, denn hier leben Elefanten ungestört. Doch das bedeutet auch, dass die Tiere ihrem eigenen Schicksal überlassen sind, wenn ihnen etwas zustößt. Als die Elefantenherde dieses Kalbes eines Tages den Fluss überquerte, rutschte das Kleine unbeholfen in eine Grube. Verzweifelt begann das Junge, sich aus dem Schlamm zu befreien.

Doch das machte alles noch viel schlimmer und es begann eine unvorstellbare Tortur.

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Je weiter das arme Elefanten-Junge versuchte, sich aus der Grube zu befreien, desto mehr sorgte sein Gewicht dafür, dass es noch tiefer im Schlamm versank. Da Elefanten unglaublich loyale Tiere sind und ihre Familienmitglieder bis zum Tod nicht im Stich lassen, begann die Herde des Kleinen, panisch auf sich aufmerksam zu machen.

Und dann begann auch noch das Wasser zu steigen.

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Das Elefanten-Junge begann, panisch zu reagieren, denn es wusste, dass das steigende Wasser seinen Tod bedeuten würde. Auch die Herde wusste das. Doch die ausgewachsenen Familienmitglieder dieses Kalbes waren so schwer, dass es ihnen nicht gelang, dem Kleinen zu Hilfe zu eilen, ohne dass sie selbst ebenfalls abrutschen und stecken bleiben würden. 

Des Weiteren begann sich eine weitere Gefahr anzubahnen.

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Die Sonne stieg höher und es setzte eine extreme Hitze ein. Obwohl ein Elefant diese Hitze normalerweise gewöhnt ist, war dies eine Ausnahmesituation, denn das Kalb war bereits so matt und ermüdet, dass die brennende Sonne auf seiner Haut ihm unfassbar zusetzte. 

Das Elefanten-Junge schien bald das Bewusstsein zu verlieren. 

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Die Herde konnte nicht länger zusehen, wie ihr Kalb litt. Die älteren Elefanten der Familie kamen bald auf eine Idee. Sie streckten die Rüssel in die Luft und trompeteten so laut sie konnten, in der Hoffnung, dass Hilfe kommen würde. Und in der Tat, die Menschen erhörten ihre Laute und eilten zum Ort des Geschehens!

Nun musste es schnell gehen.

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Die Menschen des umliegenden Ortes hatten nach mehrfachen Versuchen der Elefantenherde, auf die gefährliche Situation, in welcher sich ihr Junges befand, aufmerksam zu machen, die Laute der Tiere gehört und eilten so schnell wie möglich zur Grube. Dort angekommen, sahen sie, wie schnell es gehen musste. Das völlig erschöpfte Junge musste bereits Stunden in der Grube gewesen sein, das sahen auch sie!

Doch wie konnten sie nun helfen?

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Der erste Gedanke, den die Menschen hatte, welche dem Elefanten-Jungen zu Hilfe kamen, war, dass es auch noch Tiere in der Umgebung gab, welche ihnen selbst gefährlich werden konnten. Dies war schließlich die wilde Natur, in die sie eindrangen! Doch je mehr Einwohner sich den Rettern anschlossen, desto sicherer fühlte sich die Gruppe.

Nun begann ein Wettlauf mit der Zeit. 

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Die Retter begannen, mit Händen und Schippen das arme und ermüdete Elefantenbaby aus dem Schlamm zu holen. Doch das erwies sich als schwieriger als erwartet. Während das Kleine all seine letzte Kraft zusammenbrachte, um den Menschen die Rettung zu erleichtern und versuchte, sich aus der Grube zu bewegen, holten einige der umstehenden Menschen Hilfe. Das Junge war so schwer, dass ein Bagger nötig war!

Doch die Zeit kannte kein Erbarmen.

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Der Bagger kam in der letzter Sekunde. Mittlerweile hatten alle Menschen, die sich am Ort des Geschehens befanden, einen Posten eingenommen, damit keine Fehler passieren würden. Dieses Unternehmen musste schlau koordiniert sein. Jeder Handgriff könnte fatal enden in solch einer Notlage. Sowohl der Schlamm als auch die panische Elefantenherde waren eine stetige Gefahr in dieser Rettungsaktion

Und dann kam auch noch die Elefanten-Mutter auf die Menschen zu.

 

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Obwohl die Elefanten eindeutig wussten, dass sie sich in eine unglaublich große Gefahr begaben, sobald sie selbst versuchen würden, sich mit ihrem Gewicht der Grube zu nähern, um zu helfen, so schien die Aktion der Menschen die Elefanten-Mutter dazu bewegt zu haben, all ihren Mut zusammenzunehmen, um ihnen Dank ihres kräftigen Rüssels beiseite zu stehen! Die Stunden vergingen weiterhin.

Nun ging es um Leben und Tod.

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Die Elefanten-Mutter hatte ihren Mut nicht umsonst bewiesen. Stück für Stück bewegte sich das Kleine aus der Grube. Obwohl es völlig erschöpft war, halfen die Retter, der Bagger sowie seine Mutter dabei, dass es nicht aufgab und sich weiter aus dem Schlamm kämpfte. Da es seine Mutter nun so eng bei sich hatte, schöpfte es besonders viel Mut. 

Und dann geschah es!

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Unfassbar, aber wahr - nach 2 langen Tagen gelang es den Rettern endlich, dem Elefantenbaby aus der Grube zu helfen! Mit all ihren letzten Kräften hoben die Menschen das Kleine mit Hilfe des Baggers und der Elefanten-Mutter auf ihre Schultern und trugen es zu seiner Herde, die natürlich noch immer verzweifelt darauf wartete, das Junge wieder bei sich zu haben. Alles war gerade noch rechtzeitig gut ausgegangen.

Doch die Rettung bedeutete etwas, woran niemand gedacht hatte. 

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Die Elefanten, welche durch dieses Erlebnis nun so eng mit den Menschen zusammen gewesen waren, mussten natürlich weiterziehen. Es war also leider Zeit, Abschied zu nehmen.

Sobald das Junge glücklich zurück bei seiner Herde war, machte sich diese wieder auf den Weg. Die Retter des Jungen mussten schweren Herzens zusehen, wie das Kleine mit seiner Familie langsam am Horizont verschwand.

Und dann geschah das Unglaubliche! 

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Keine der Retter des Kleinen hätte dies erwartet: Kurz bevor sie die Elefantenherde aus den Augen verlor, drehte sich diese nochmals zu ihnen um, warf die Rüssel in die Luft und stieß einen Dankes-Ruf aus. 

Verwunderlich ist es nicht, denn Elefanten sind loyale und unglaublich intelligente Tiere, die viele der Gefühle des Menschen teilen. Und somit können sich die Retter des Elefantenbabys auch sicher sein, dass ihre gute Tat bei der Herde niemals in Vergessenheit geraten wird!

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